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Der Gaukler
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08.06.08 18:39
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Hörret, hörret,
es war einst am 6. Juno im Jahre des Herrn 2008, als die heroen Herrscher des Hellensteins aufriefen zum Marsch der Schäfer.
Auf dann sich von nah und fern die Hundertschaften fremder Königreiche in Bewegung setzten um diesem Spektakel beizuwohnen, ja sogar aus dem fernen Austria kamen die Trinkgewaltige Garnison der Oberndorfer.
Der bescheidene Biervorrat der Hellensteiner Schenken ward auf das schlimmste bedroht, als in letzter Sekunde
die Tanztruppen der schwäbischen Heidenheimer sich der schweren und beinahe unlösbaren Aufgabe annahm die Horden von Austria abzuwehren.
Nun denn setzte sich der Rat der Weißen unter der Führung der schönen aber auch gefürchteten Martina mit dem bösen Blick zusammen und ersann, das mann ohne Gottes segen gänzlich verloren sei.
Die engelsgleiche Sonja hub ihre helle Stimme an und sprach zu den Knappen und Mägden der tanzenden Schwaben, wir marschieren auf zur Klosterei zu Neresheim um zu beichten und zu beten,
das die durstigen Kehlen genügsam mit dem Gerstensaft blieben.
Doch jeglicher Erfolg blieb aus, schlimmer
noch, der lange Marsch machte die wilden
Tänzer der Österreicher noch durstiger.
Selbst die Truppenführer, Viola die Kleine , Benjamin der Verschnupfte und Berengere die Laute vermochten es nicht die Austrier unter kontrolle zu halten, als sich David der Starke sich aufrichtete zum Kampf gegen Viola die Kleine, sie aufhob als wäre sie eine Feder und sie mit aller Kraft in die kalten Wogen des Meeres der Härtsfelder warf. Nur mit auferbietung aller Kräfte konnte sich Viola die Nasse von den Fluten befreien.
Haltet ein! sprach Martina mit dem bösen Blick, wir werden ein Fest ausrichten um den Zorn der schier übermächtigen Österreicher zu beschwichtigen. Unterstützung fand sie in den edelsten Familien des Königreichs der Heidenheimer, die derer von Landenberger, von und zu Aumüller, und wie sie alle hiesen eilten alle herbei um mit ihrer Tanzeskunst uns den Abend zu versüßen.
Ja sogar Wiliam der Schänker der in der Mitte steht, eilte mit seinem Gerstensaft herbei und versorgte die angereiste Landjugend mit ihrem Leibgetränk.
Als dieses Fest zur neige ging konnte sich keiner mehr auf den beinen halten und schliefen den Schlaf der Gerechten um am nächsten Tage beim Marsch der Schäferszunft beizuwohnen.
Dieser Lauf der Schäfer wurde zum größten und schönsten Erlebnis des Pöbels, durch den Einsatz des Trachtenvereins aus Heidenheim.
Meinen Dank an alle die geholfen haben,
euer Be... äh Gaukler
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