Liebe Bengalenfans,
liebe Uschi, lieber Reinhard,
heute ist genau eine Woche vergangen und wir wollen als Katzennewcomer Euch allen einen Einblick in unser neues Leben geben.
Die Fahrt von Bensheim nach Malsch war eine Maunzarie von King – Kenny war ganz still. Zu Hause ging allerdings gleich King, der Mutige, aus dem Transportkoffer und weihte die Toilette ein.
Die erste Nacht verbrachten die Beiden im Bad und sie waren verdächtig ruhig. Am ersten Morgen gab man sich schon etwas forscher und man spielte mit Marion bis gegen 11 Uhr, dann kam die große Müdigkeit.
Als Volker heim kam, wurde geschmust und von 22-23 Uhr heftig gespielt, diesmal durfte der Flur mitbenutzt werden. Danach war wieder Nachtruhe angesagt. Da es im Flur so interessant war, kehrte erst um 0 Uhr 30 Ruhe ein, nachdem die Badezimmertür verschlossen wurde.
Als Volker um 6 Uhr ins Bad kam, wurde erst mal geschmust. Dabei stieg die Faszination für das fliesende Wasser. Wobei King sich als Gierschlund erwies und schon ein paarmal nach Luft schnappen musste.
Marion übernahm dann die Betreuung und lies Kenny und King das erste Mal ganz alleine da sie einkaufen musste. Sie war auf einiges gefasst, aber die zwei K´s war sehr lieb.
Abends, nachdem Volker wieder zu Hause war, war wieder Schmuse- und Spielzeit angesagt. Die Schlafenszeit der Beiden ist nun zwischen 13 und 18 Uhr. Danach sind sie fit fürs Fressen, Schmusen und Spielen. Als um 22.30 zur Nachtruhe gebeten wurde, war auch sofort Ruhe im Badezimmer.
Nach einer ruhigen Nacht (Abgesehen von der an gekauten Rattanbank) wollte man Volker beim Rasieren helfen und man saß in den beiden Waschbecken. Wobei das Bidet auch nicht zu verachten ist. Komisch ist nur der Besuch der Dusche, bei dem von Beiden heftigst gemaunzt wird.
Der dritte Tag war wieder aufregend. Heute gab Volker den Bewacher ab und Kenny und King hielten ihn mit Schmusen und Spielen ordentlich auf trapp. Marion konnte nun endlich ihre Weihnachtseinkäufe machen. Allerdings schlief man dann auch von 14.30 bis 18 Uhr.
Dann wurde es richtig spannend, denn man durfte in den noch nicht katzensicheren Bereich, das Wohn-, Esszimmer sowie die Küche. Das ist ein Abenteuer. Mit Badezimmer und Flur hat man jetzt schon 80 m2 in Besitz genommen. Wobei man zuerst die eben nicht gesicherten Verstecke, hinter der Küchenzeile erobern wollte. Hier ist Kenny die Bestie, egal ob Eimer oder eine Kombination – Eimer, Transportbehälter (Hochkant) und Stuhl, Kenny schafft alles.
Nur weis Kenny noch nicht, dass Volker bei Kölle Zoo und Hornbach war und Kabelkanäle, Bretter und Gitter besorgt hat, nur damit es keine Verluste durch Verstecken gibt.
Ach, ja, wenn Volker Käse oder Milch hat, wird Kenny anhänglicher als King, bzw. man sitzt ihm im Gesicht.
Auch hat man heute nach der großen Erkundungstour und heftigem Jagen durchs Revier, die Couch und Marion erobert. Man war halt Fix und Foxi.
Nach einer viertel Stunde entdeckte Kenny das Katzenfernsehen. Die Fische im Aquarium sind einfach wunderbar zu beobachten. Kenny entwickelt dabei eine Ausdauer, welche wegen ihrem quirliges Wesen überraschend ist . Der Katzenbaum im Wohnzimmer ist nun auch erobert. Kenny jagt mit einem Affentempo den Katzenbaum hoch, King lässt es gemütlicher angehen, Ausnahme den Puschel, mit dem man so toll spielen kann.
Nach dem jetzt ein Woche vergangen ist kann man sagen, wir sind alle ein Team.
Der Tagesablauf ist so:
Zwischen 6.30 und 7.30 Uhr wecken, zwecks Nahrungsaufnahme. Herrchen und Frauchen können ungestört Frühstücken oder Essen, man respektiert den Tisch als Tabuzone und bettelt auch nicht. Bis ca. 11 Uhr wird gespielt, gejagt und versteckt. Das Schläfchen wird so gegen 12.30 - 14 Uhr unterbrochen und danach bis 18 Uhr ausgedehnt.
Später ist unbedingt ans Essen zu erinnern, in dem man freudig Herrchen oder Katzenmama an das Futter machen erinnert, welches mäusewarm angeliefert wird. King ist hierbei manchmal richtig sauer, da Ihre Durchlaucht zuerst am Napf ist und er vornehm aber ärgerlich wartet. Es gibt zwar 2 Näpfe, aber beim Fressen gibt es wohl Spielregeln, denn wenn Herrchen King trösten will, wird demonstrativ der Platz gewechselt und sich ein geigelt. Danach ist Toilettenbesuch angesagt, welcher sehr intensiv genutzt wird. Wobei man Extrem Classic bevorzugt und die 2. Toilette im Bad möglichst nicht benutzt, obwohl Herrchen, die Toiletten jeden Abend wechselt und natürlich in Schuss hält.
Der doppelstämmige Katzenbaum von Catwalk ist der Renner, Kenny ist die Queen und hat das Sitzbrett an der Wand im Penthouse. King von Dobschütz wird der kleine Thron eine Etage tiefer gewährt.
Gegen 20.30 Uhr ist es wichtig, dass man sehr heftig mit Herrchen und Frauchen spielt. King springt aus dem Stand einen Meter hoch und schlägt wenn nötig Saltos. Kenny ist aber die Wendigere von Beiden.
Danach ist man wieder erschöpft und die Familie schmust und schnurrt bis man zu Bett geht. Wobei im Moment die Studiowohnung, Gang und Bad zur Verfügung stehen.
Im Übrigen hört Kenny jedesmal auf ihren Namen und kommt sofort. Außerdem ist sie Computerexpertin wie Frauchen. Die Maus wird verfolgt und man kann das Ding mit den Pfoten ausschalten und während Herrchen das Gästebuch schreibt, sitzt man, beziehungsweise liegt man auf dem einen Bein und liest mit.
Zum Schluss noch die Anekdote mit dem liebsten Spielzeug (abgesehen vom Aquarium). Nein nicht so eine schnöde Stoffmaus oder die Puschel von Catwalk, die ja aus echtem Fell sind, aber in einer Viertelstunde mit samt Gummiband erledigt sind.
Herrchen und Frauchen haben viele Pflanzen wegen der Katzenmägen verbannt und die 4 stämmige Juccapalme sollte entsorgt werden. Dann hat Herrchen im Internet die Anfrage einer jungen Dame gelesen, welche fragte, was mache ich mit der Juccapalme meines Freundes an der er hängt. Die Antworten lauteten: Entweder keine Katze oder keine Juccapalme, da sonst die Palme in kleinen Schnitzeln endet. Kenny und King sind der Meinung dass dies stimmt, denn Herrchen hat Frauchen überzeugt, dass die Palme als Spielzeug bleibt. Kenny war am Heiligabend dankbar für diese Geschenk und lag auf dem frisch erlegten Stamm von ehemals vieren.
Kurz um man schnurrt und alle sind Happy.
Vielen Dank für die Zwei. Sie sind wirklich super und Klasse sozialisiert.
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2009
Marion & Volker aus Malsch
Kommentar:
Liebe Marion, lieber Volker,
danke, dass Ihr Euere Eerfahrungen vom Einzug der Kitten hier für alle unsere Leser mitgeteilt habt. Wir wünschen Euch viel Freude mit Euerem Familienzuwachs und noch ein turbulentes Fest und ein fröhliches neues Jahr.
Liebe Leser,
hier konnten Sie lesen, wie toll so ein Einzug von neuen Familienmitgliedern sein kann. Marion und Volker haben Alles richtig gemacht. Beide haben ein sehr gutes Gespür für die zarten Seelen im Leopardenmantel.
Familie Wagner |