Die große Reise
Wir reisen in alle Welt aber die Reise zur Mitte des eigenen Lebens, die lernt in dieser Welt kaum jemand kennen. Dabei gibt es doch nichts schöneres als zur „Mitte des eigenen Lebens“ zu finden, wie die Bibel treffend sagt.
In unserem so plakativ gewordenes Leben, in dem nur noch Geld und Konsum, glatte Worte und räuberische, irreführende Angebote zu zählen scheinen, hat man vor lauter Scheinfreiheiten die Sehnsucht nach echter Freiheit vergessen und ist so zu einem willigen modernen Sklaven geworden. Der Gabentisch des Konsums ist bis zum brechen voll und sogar der Mensch wird dort zur Ware in der Warengesellschaft gezählt. Das in der Öffentlichkeit weitestgehend ausgeblendete Tier wird nur noch als Fleisch angeboten und nicht viel weniger der Mensch in der alles beherrschenden Pornografie. Wir haben uns eingerichtet im SchlaRAFFNURland und das verlorene Paradies von der Gerechtigkeit und Liebe Gottes vergessen. Wie viel schöne Fassaden, wie viel glatte Worte zeigen uns eine gleissnerische, verführerische Welt der plakativen Oberfläche und versprechen Lust, Betäubung, Fernsehen ohne Ende und somit ein Ausleben in dem niemand mehr das AUS des Lebens zu bemerken scheint. Oder gibt es doch noch Menschen, die diesem so gefährlich plakativen Leben keinen Glauben schenken und noch registrieren wie viele „Schwarze Löcher“ es da hineingerissen hat, in die immer mehr Menschen unauffindbar verschwinden? Ich erinnere an 10 000 Selbstmörder Jahr für Jahr in Deutschland, an Millionen Pornografie- Alkohol- Konsum- Fernseh- Geld- Drogen und sonst wie Süchtige, die nicht einmal mehr merken wie entsetzlich tief der Verrat am Herzen, am Geist, am Körper und der Seele geworden ist. Ja, selbst der zum Idol erhobene Körper wird reduziert auf Lust und so um Erlebnisse tiefer Liebe gebracht, was ihn also nur verkrampfen und schwer schädigen kann.
Wir reisen fast nur mehr in die Angebote der plakativen Oberfläche und hoffen dort unsere „Seele baumeln lassen“ zu können. Wir trennen die eigene Seele von dem der sie geschaffen hat und kennt und wundern uns darüber, dass das seelische Frieren immer mehr zunimmt. Vielmehr, wir wundern uns nicht, weil wir ja noch genügend Betäubungsmöglichkeiten gegen das ganz böse erwachen haben und darum willig den vielen Rattenfängern des Landes folgen, die den Weg ins Massengrab als den Weg ins Leben darstellen.
Gott will uns befreien von allem was und gar nicht meint, aber wer will sich schon befreien lassen, da ja die vielen Scheinfreiheiten uns süchtig und lau, oberflächlich und selbstvergessen gemacht haben? Wir empfinden den Verlust des Schlechten ja sogar als Bedrohung! Wir verteidigen das was schlecht ist und greifen das Gute an, aus dessen Substanz heraus wir leben!
Was für eine Chance hat denn das Leben, wenn wir den Tod als das Leben begreifen und das Leben als den Tod? Merken wir gar nicht mehr wie sehr alles was den inneren Aufflug bringen könnte durch das ständige Marktgeschrei und die ständigen glatten Worte erstickt wird?
Uns bringen große Auslandsreisen keinen inneren Nutzen, die Reise nach innen antreten will aber auch niemand, weil wir auf diesem Wege das plakative überwinden müssten. Die Bibel sagt, dass das Wort Gottes zu Anfang bitter schmeckt, dann aber süß wird. Und die Bibel sagt, dass die Lüge zu Anfang süß schmeckt, dann aber zum bitteren Tode wird. Wir sind zur geistigen Schwerelosigkeit geschaffen, aber wir lassen den Geist von rein menschlichen Überlegungen anketten und halten uns darum in tiefsten Verließen auf, ohne uns dessen bewusst zu werden. Wir vergötzen den Körper, der für uns gleichbedeutend mit Sex ist und vergessen, dass reduzierte Lust niemals den Körper erreichen kann. Denn ohne echte Liebe bleibt der Körper doch pausenlos unterversorgt und muss verkrampfen.
Wir verwechseln den rein menschlichen Intellekt mit der Weisheit Gottes und kommen so nie zur Erkenntnis, gleich wie toll wir auch theoretisieren können.
Wie viele Menschen versprechen sich von der Esoterik ein Meer an Gefühlen in dem sie sich aber wieder nur selbst ertränken können. Denn Esoterik hat mit Gott nichts zu tun, sie will sich ihre eigenen Gefühle schaffen.
Alles was uns von Gott trennt, gleich wie viel es auch versprechen und verheißen mag, ist reiner Götzendienst und somit eine große Falle. Wenn wir uns von Gott lossagen muss mehr und mehr das böse Erwachen kommen! Die Bibel warnt uns, dass Menschen, die Gott ablehnen, nicht zur Mitte des eigenen Lebens finden können und sie warnt auch Gläubige, dass sie das gleiche Schicksal erleiden werden, wenn sie das Wort Gottes auf götzendienerische Weise auslegen. Wie sehr geschieht das gerade in unseren entwurzelten Tagen!
Wer die Reise zur Mitte des eigenen Lebens antreten will muss wissen, dass dies ohne einen engeren Gottesbezug unmöglich ist. Diese Reise erfordert den Mut zur Stille, also weg vom Fernseher, weg vom Marktgeschrei, weg von allen „Zungen die vermessen reden“
Kein Kamel wäre so dumm verdurstend an einer echten Oase vorbeizuwanken, um sich dann an einer Fata Morgana mit leere zu besaufen. Wir Menschen sind leider so verführbar und wahnsinnig und sollten daher endlich zur Besinnung kommen. Was sind schon unsere wünsche wert, die man uns übergestülpt hat, um uns in den Griff zu bekommen? Wichtig ist nicht was wir erreichen wollen, wichtig ist was uns erreichen will! Wenn wir uns nur dem Schlechten öffnen, das wir als Gut bezeichnen, und uns dem Guten verschließen, das wir als Schlecht bezeichnen, dann haben nicht mehr die schützenden Gebote Gottes eine Chance in uns, sondern nur noch das einreißen von Tabus, was uns oberflächlich betrachtet mehr Freiheit verspricht in Wirklichkeit aber die Freiheit stranguliert, weil das einreißen von schützenden Gesetzen immer das aufrichten von Tabus gegen das schützende Gesetz nach sich zieht. Die zwänge vergrößern sich also dem Bösen zu folgen und dem Guten den Rücken zu kehren. Wie ungeheuerlich, dass die angestrebte EU-Verfassung jeglichen Gottesbezug und damit also die Wahrheit selber ablehnt.
Zur Mitte des eigenen Lebens zu finden ist eine unaussprechlich große Befreiung. Aber wir müssen es erst einmal lernen uns wieder nach Freiheit zu sehnen, statt die Sehnsucht bis zur Sucht aufzuspalten und damit also Freiheit zu verhindern.
Das Wort Gottes ist uns von Gott selber gegeben und wir können die Bibel (noch) aufschlagen. Sie hat wesentlich mehr Aktualität als wir ahnen. Lassen wir doch immer öfter mal den Fernseher aus, legen wir doch endlich mal Bild und Spiegel, Stern und TAZ usw. beiseite, um zu einem selbstständigen Nachdenken zu kommen. Die wirklich aktuellen Nachrichten kommen niemals aus unseren Medien, sie finden sich in der Mitte des eigenen Lebens.
Jesus spricht:
„Dann werden viele zu Fall kommen und einander hassen und verraten. Viele falsche Propheten werden auftrete, und sie werden viele irreführen. Und weil die Mssachtung von Gottes (schützendem) Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.“ Matthäus 24
„Rufe mich an so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare dinge von den du nichts weißt.“ Jesaja
„Weh dem sündigen Volk, der schuldbeladenen Nation, der Brut von Verbrechern, den verkommenen Söhnen! Sie haben den Herrn verlassen, den Heiligen Israels haben sie verschmäht und ihm den rücken gekehrt.“ Jesaja 1
Wie wichtig wäre für jeden Menschen das Gebet,
die Messe und Beichte!
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